Teil 1 — Parasternale Kurzachsenschnitte (PSAX)
01
📡
PSAX — Grundlagen & Schallkopfpositionierung
PSAX Einstieg 2.–3. ICR links parasternal

Der parasternal Kurzachsenschnitt (PSAX) ist einer der wichtigsten Standardschnitte der Echokardiographie. Er erlaubt durch einfaches Kippen des Schallkopfes eine vollständige Beurteilung des gesamten linken Ventrikels — von der Herzbasis bis zur Herzspitze (Apex).

📍
Schallkopfposition: 2.–3. Interkostalraum (ICR), links parasternal, direkt neben dem Sternum. Patient in streng linker Seitenlage. So nah wie möglich am Sternum bleiben!
Vom PLAX zum PSAX — 4 Schritte
1
Ausgangspunkt: PLAX — Marker zeigt zur rechten Schulter
2
Die Aortenklappe im Bildzentrum halten — entscheidend!
3
Schallkopf 90° im Uhrzeigersinn drehen → Marker zur linken Schulter
4
Aortenklappe erscheint im Querschnitt → PSAX erreicht
02
🫀
Aortenklappe — Anatomie & Mercedes-Stern
AK-Ebene RCC · LCC · NCC

Die erste und wichtigste Ebene im PSAX ist die Ebene der Aortenklappe (AK). Sie liegt in der Bildmitte und ermöglicht die Beurteilung aller drei Klappentaschen.

🔴 RCC — Rechtskoronare Tasche

  • Zeigt zum rechten Ventrikel (RV)
  • Anterior im Bild
  • Abgang rechte Koronararterie

🟢 LCC — Linkskoronare Tasche

  • Zeigt zum linken Atrium (LA)
  • Links-posterior
  • Abgang linke Koronararterie

🟡 NCC — Nichtkoronare Tasche

  • Zeigt zum Vorhofseptum
  • Rechts-posterior
  • Kein Koronararterien-Abgang

⭐ Mercedes-Stern-Zeichen

  • 3 Taschen = Y-Form
  • Beweist normale trikuspide AK
  • Auch bei schlechter Bildqualität erkennbar
Linkes Vorhofohr (LAA): Im PSAX sichtbar. Bei prominentem LAA kann transthorakal bereits eine Thrombus-Abschätzung erfolgen. Definitiver Ausschluss erfordert jedoch TEE.
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🫁
Trikuspidal- & Pulmonalklappe im PSAX
TV-Fokus PV · RVOT · sPAP
💊
Klinische Anwendung: Mit Farbdoppler und CW-Doppler kann die Trikuspidinsuffizienz (TR) dargestellt und die Spitzengeschwindigkeit gemessen werden → Abschätzung des sPAP (systolischer Pulmonalarteriendruck).
Pulmonalklappe & Pulmonalarterienstamm

Für optimale Darstellung: Marker von linker Schulter mehr Richtung Kopf drehen → Längsachse des Pulmonalarterienstamms.

⚠️
Bei großer zentraler Lungenembolie kann in seltenen Fällen ein Thrombus direkt im Pulmonalarterienstamm visualisiert werden. Mit Farbdoppler: gestörtes Flussprofil erkennbar.
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🩺
Mitralklappe — Segmente & Pathologie (PSAX)
MK-Ebene A1–A3 · P1–P3 · Planimetrie

Der PSAX bietet einen einzigartigen Gesamtüberblick über die gesamte Mitralklappe. Durch Kippen nach kaudal (zur Herzspitze) wird die MK-Ebene erreicht: Ein runder LV mit der MK in der Mitte.

Segmentale Gliederung — Übersicht
Medial
Mitte
Lateral
A3
A2
A1
P3
P2
P1
Anteriores Segel
Posteriores Segel
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Fallbeispiel — MitraClip: Im PSAX sichtbar: Echogenes Artefakt in A2/P2. Mitralöffnung reduziert (Double-Orifice), aber Insuffizienz gebessert. Gleichzeitig iatrogener ASD durch transseptalen Zugang.
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Papillarmuskel-Ebene & Apikale Ebene
Papillarmuskel PMPM · ALPM · LVNC

Posteromedialer PM (PMPM)

  • Blutversorgung: RCA (± LCx)
  • Infarktanfälliger
  • Rupturrisiko bei Ischämie

Anterolateraler PM (ALPM)

  • Blutversorgung: LAD + LCx (dual)
  • Bessere Toleranz
  • Ruptur seltener
💡
Auf Papillarmuskel-Ebene ist das Perikard klar erkennbar. Perikardergüsse gut sichtbar. Außerdem: Wanddicken-Messung (IVS & posterolateral) für LVH-Diagnose.
Apikale LV-Ebene

Weiteres Kippen nach kaudal oder Wechsel in den 4. ICR → apikale Ebene. Papillarmuskeln verschwinden, LV-Querschnitt wird kleiner.

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Zusammenfassung aller PSAX-Ebenen
Übersicht AK → MK → Papillar → Apex
AK-Ebene
MK-Ebene
Papillarmuskel
LV-Apex
EbeneSchlüsselstrukturenHauptanwendung
AortenklappeRCC, LCC, NCC, RA, LA, TV, PV, LAAAK-Morphologie, AS, AR, LAA-Thrombus
PulmonalarteriePulmonalstamm, R/L PA, RVOT, PVPAT-Messung, PAP-Abschätzung, Embolie
Trikuspidalklappe3 TV-Segel, RA, RV, IVCTR-Darstellung, CW-Doppler, sPAP
MitralklappeA1–A3, P1–P3, beide KommissurenMI-Segmentlokalisation, Planimetrie
PapillarmuskelPMPM, ALPM, IVS, PerikardLVH-Messung, Perikarderguss
LV-ApexApikales Myokard, TrabekelLVNC, apikaler Thrombus, WBS
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🔍
Pathologische Befunde im PSAX
AS · AR · TR · MI RWMA · Amyloid · PH
Aortenstenose (AS) AK-Ebene

B-Mode: Verkalkte, verdickte Klappensegel. Reduzierte Öffnungsfläche. Im M-Mode: Aortale Box sehr klein.

Farbdoppler: Turbulenter Fluss. Quantifizierung der AS erfolgt aus dem apikalen 5-Kammer-Blick mit CW-Doppler.

Trikuspidinsuffizienz (TR) & Pulmonale Hypertonie TV-Fokus

Mit Farbdoppler darstellbar. Zur Quantifizierung: CW-Doppler. Optimale Signalausrichtung essenziell — sonst Unterschätzung!

  • < 2,5 m/s: Kein Hinweis auf PH
  • 2,8–3,4 m/s: Mögliche PH
  • ≥ 3,4 m/s: Wahrscheinliche PH
Mitralinsuffizienz & Prolaps MK-Ebene

PSAX zeigt Ursprungsregion des MI-Jets segmentgenau. Beispiel: Jet in P2 → P2-Prolaps-Verdacht.

Farbdoppler-M-Mode: Zeitlicher Verlauf der Regurgitation. Turbulenz im geschlossenen Zustand = MI.

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📊
M-Mode & Doppler-Messungen (PSAX)
M-Mode PAT PW-Doppler · RVOT
⚠️
Die EF-Berechnung nach Teichholz (via M-Mode) wird laut Leitlinien NICHT empfohlen — zu viele Pitfalls. Bevorzugt: 2D Simpson biplan aus apikalen Schnitten.
PW-Doppler — Pulmonale Akzelerationszeit (PAT)
PAT-WertInterpretation
> 120 msNormal — kein Hinweis auf PH
80–100 msMilde Einschränkung
60–80 msReduziert — wahrscheinliche PH
< 60 msSchwer reduziert — PH sehr wahrscheinlich
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⚠️
Klinische Bedeutung & Pitfalls (PSAX)
Häufige Fehler Doppler-Alignment · IVC-Verwechslung
LV-Funktion Wandbewegungsstörungen LV-Hypertrophie RV-Belastung Alle 4 Klappen Perikarderguss Pulmonale Hypertonie
🚨
Pitfall — Doppler-Ausrichtung: Exzentrischer Jet bei nicht-optimaler Ausrichtung → erhebliche Unterschätzung der Spitzengeschwindigkeit. Immer mehrere Ansätze versuchen!
🚨
Pitfall — IVC ≠ Pathologie: IVC kann im TV-Fokusblick sichtbar sein — nicht mit Thrombus verwechseln. Farbdoppler zeigt venösen Fluss ins RA.
Teil 2 — Apikale Ansichten (A4C, A5C, A2C, APLAX)
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📍
Apikale Ansichten — Grundlagen & Position
Apikale Schnitte 5. ICR · Links lateral

Die apikalen Ansichten befinden sich an der Herzspitze (Apex), genauer am LV-Apex. Verglichen mit parasternalen Schnitten liegt die Position deutlich weiter lateral und kaudal.

📍 Position

5. ICR — links lateral, variabel je nach Körperbau

🔄 Marker

Zeigt zum linken Lateral des Patienten

🛏️ Patientenlagerung

Nicht streng links lateral — Raum für Schallkopf lassen

⚠️ Schwierige Patienten

Adipositas, COPD, Brustimplantate → Kontrastmittel erwägen

🔄
Rotationsschritte:
A4C → A2C: 60–90° gegen Uhrzeigersinn
A4C → APLAX: 90–120° gegen Uhrzeigersinn
A4C → A5C: Kippen nach kranial
A4C → Koronarsinus: Kippen nach kaudal
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🫀
Apikaler 4-Kammerblick (A4C)
Wichtigster Schnitt LV · RV · LA · RA · MK · TV

Der A4C ist die wichtigste apikale Ansicht. Er zeigt gleichzeitig alle vier Herzkammern, beide AV-Klappen, beide Septen und ermöglicht umfassende Funktionsbeurteilung.

Linker Ventrikel (LV) Rechter Ventrikel (RV) Linkes Atrium (LA) Rechtes Atrium (RA) Mitralklappe Trikuspidalklappe IVS & IAS LAA
Normalbefund: LV hat Bullet-Form. LV-Wand dicker als RV-Wand. LV-Größe ≈ 2× RV-Größe. Alle Segmente kontrahieren gleichmäßig. EF ca. 55–65%.
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LV-Pathologien im A4C
STEMI · DCM · Amyloidose RWMA · Hinge Point · GLS
Anteriorer STEMI — Wandbewegungsstörung LAD

Im A4C sichtbar: Angelpunkt (hinge point) trennt kontraktile basale Segmente von akinetischen apikalen Segmenten. LAD-Territorium (apikales IVS, anterior) betroffen.

Dilatative Kardiomyopathie (DCM) Post-Myokarditis

Großer, erweiterter LV und RV mit dünnen Wänden. Stark reduzierte Funktion beider Ventrikel. Oft nach Myokarditis.

Amyloidose — Konzentrische Hypertrophie GLS ~−10%

Stark konzentrisch verdickte LV-Wände, verdickte Papillarmuskeln, oft Vorhofflimmern, verdickte Klappen mit vorzeitigem Schluss. GLS typisch ca. −10% (stark pathologisch).

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🫧
Kontrastmittel-Echo
Microbulles Thrombus · LVNC · EF

🫧 Wann Kontrast?

  • Schlechte Endokardabgrenzung
  • Thrombus-Suche
  • Non-Compaction (LVNC)
  • Apikale HCM

✅ Non-Compaction (LVNC)

Tiefe Trabekel apikal/mid-ventrikulär. EF ~20%, verbessert sich unter Therapie auf ~45%. Kontrast unterscheidet Thrombus von Trabekeln.

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🚨
Foreshortening — Der häufigste Fehler
Häufigster Fehler EF überschätzt · Thrombus übersehen
🚨
Foreshortening = Verkürzungsartefakt: Schallkopf zu weit kranial → Echter Apex nicht erfasst → Papillarmuskeln reichen fast bis zur Bildspitze → LV-Volumen unterschätzt, EF überschätzt, Thromben übersehen!
Foreshortening vermeiden — 3 Schritte
1
Einen ICR tiefer gehen — Schallkopf nach kaudal verschieben
2
Atemmanöver — Patient ein- oder ausatmen lassen
3
Kontrollzeichen — Papillarmuskeln im letzten Drittel, Apex bewegt sich nach innen
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🔵
A5C — 5-Kammerblick
A5C LVOT · AS · HOCM · CW

Durch Kippen nach kranial vom A4C → apikaler 5-Kammerblick. Die „fünfte Kammer" ist die Aortenklappe + LVOT.

🔵 Aortenstenose

CW-Doppler über AK → Peak-Gradient, mittlerer Gradient, VTI für KÖF

🔴 LVOT-Obstruktion

CW: Dolchförmiges Signal bei LVOT-Obstruktion (HCM) — Late-peaking!

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💙
Koronarsinusblick
Sinus Coronarius Ebstein · LSVC · CRT

🔵 Ebstein-Anomalie

Trikuspidalklappe inseriert hoch im RV — weit apikaler als normal

💙 Persistierende LSVC

Erweiterter Koronarsinus bei jungen Patienten → Bubble-Test mit li. Armvene

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🔄
A2C — 2-Kammerblick
A2C 60–90° CCW · LV + LA · EF Biplan

Durch 60–90° Gegenuhrzeigersinn-Rotation vom A4C (LV im Zentrum halten!) → apikaler 2-Kammerblick. Zeigt nur LV und LA.

Anteriore LV-Wand Inferiore LV-Wand Linkes Atrium Mitralklappe LAA
💡
Hauptanwendungen A2C: EF-Berechnung (Simpson biplan 2. Ebene), Wandbewegungsanalyse anterior & inferior, MK-Segmente A2 + P3, LA-Volumen, GLS-Berechnung
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🔭
APLAX — Apikaler Längsachsenschnitt
APLAX 90–120° CCW · P2 · LVOT · Apex

Weitere 30° Gegenuhrzeigersinn vom A2C (= 90–120° vom A4C) → APLAX. Entspricht PLAX aus apikaler Perspektive. Apex zwingend sichtbar.

🔍
APLAX vs. PLAX: Gleiche Strukturen, anderer Winkel. PLAX: Apex nicht sehen. APLAX: Apex essenziell. Besonders gut für: Wandbewegungsstörungen anteroseptal (LAD), AK-Beurteilung, MK P2-Segment, LVOT.
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🩺
Mitralklappe — Segmente in apikalen Schnitten
MK-Segmente A4C · APLAX · A2C
AnsichtSichtbare MK-Segmente
PSAX (MK-Ebene)Alle: A1–A3, P1–P3
A4CA3/A2 + P1–P2
APLAXA2 + P2
A2CP3/P2 + A2
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📐
Doppler & Messungen (Apikale Ansichten)
TAPSE · MAPSE · S' TR Vmax · sPAP
TAPSE, MAPSE & TDI-Normalwerte
MessungPositionNormalwert
TAPSELateraler TV-Anulus, M-Mode≥ 17 mm
MAPSELateraler MV-Anulus, M-Mode≥ 10–11 mm
S'-Welle (TDI)Lateraler TV-Anulus, PW-TDI≥ 9,5 cm/s
TR-Geschwindigkeit → sPAP (Bernoulli: ΔP = 4×V²)
TR-VmaxInterpretation
≤ 2,5 m/sKein Hinweis auf PH
2,5–2,8 m/sGrenzwertig
2,8–3,4 m/sMögliche PH
≥ 3,4 m/sWahrscheinliche PH
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📉
Diastolische Dysfunktion
E/A-Ratio · E/E' PW Mitral · TDI

E/A-Verhältnis

  • Normal: E > A
  • Impaired relaxation: E < A
  • Restriktiv: E >> A

E' (TDI)

  • Lateral ≥ 10 cm/s
  • Septal ≥ 7 cm/s
  • E/E' > 14 → erhöhte Füllungsdrücke
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🎓
Vollständige Zusammenfassung — PSAX & Apikale Ansichten
Abschluss Alle Schlüsselwerte
A4C
A2C
APLAX
A5C
Koronarsinus

📋 Vollständige Zusammenfassung — PSAX & Apikale Ansichten

  • PSAX Position: 2.–3. ICR links parasternal, so nah wie möglich am Sternum
  • PSAX Ebenen: AK → MK → Papillarmuskel → Apex (durch Kippen von kranial nach kaudal)
  • PSAX Hauptanwendung: Alle 4 Klappen, LV-Segmente, Mitralklappe komplett (alle 6 Segmente), PAT, M-Mode
  • Apikale Position: 5. ICR links lateral, nicht streng linke Seitenlage
  • A4C: Alle 4 Kammern, beide AV-Klappen, beide Septen, LV+RV-Funktion
  • Foreshortening vermeiden: 1 ICR tiefer, Atemmanöver, Papillarmuskeln dürfen Apex nicht berühren
  • A5C: Kippen cranial → AK + LVOT → CW/PW für AS, AR, LVOT-Obstruktion
  • A2C: 60–90° CCW → Anteriore + inferiore Wand, EF 2. Ebene, LA-Volumen
  • APLAX: 90–120° CCW → Apex zwingend sichtbar, P2-Segment MK, LVOT
  • TAPSE ≥ 17 mm, S' ≥ 9,5 cm/s = normale RV-Funktion
  • TR Vmax: ΔP = 4×V² für sPAP-Berechnung
  • Kontrastmittel: Bei schlechter Bildqualität, Thrombus-Verdacht, LVNC, apikaler HCM
🎓
Kurs abgeschlossen! Sie haben nun alle wichtigen parasternalen und apikalen Echokardiographie-Schnitte kennengelernt. Nächste Schritte: Subkostale Ansichten, Suprasternale Ansichten, erweiterte Doppler-Messungen und vertiefende Pathologie-Kapitel.
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